Sonar stört Wal-Gehör

8. April 2009

Unterwasseraufnahme zeigt einen großen Delfin mit ausgeprägtem 'Schnabel', der seinen Kopf durch einen Ring gesteckt hat und einen verkabelten Saugnapf auf der Haut trägt Die Schallimpulse von militärischen Sonargeräten können das Gehör von Walen beeinträchtigen. Das zeigen Versuche, die amerikanische Meeresbiologen mit einem Delfin durchgeführt haben. Der Effekt stellte sich allerdings erst nach mehreren Impulsen mit sehr hohen Schalldrücken ein und war vorübergehender Natur. Lesen

Inzucht macht Inselwölfen zu schaffen

6. April 2009

Foto zeigt drei Wölfe mit dunklem Rücken- und hellerem Bauchfell in verschneiter Landschaft Mehr als 60 Jahre Isolation sind an einem klassischen Modell der Ökologie nicht spurlos vorübergegangen. Schwedische und amerikanische Forscher haben ermittelt, dass die Wölfe auf der nordamerikanischen Isle Royale zunehmend von angeborenen Skelettdefekten geplagt werden - wahrscheinlich eine Folge jahrzehntelanger Inzucht. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Dohlen lesen in menschlichen Gesichtern

2. April 2009

Foto zeigt Dohle, Rabenvogel mit grauen Kopffedern und hellen Augen Dohlen können besser in menschlichen Gesichtern lesen als so mancher Affe, zeigen die Experimente eines deutsch-englischen Forscherduos an der Universität Cambridge. Anhand der Blickrichtung schätzen die Rabenvögel die Gefahr ein, die fremde Menschen darstellen. Bei vertrauten Menschen können sie die Blickrichtung dagegen als Hinweis auf verstecktes Futter nutzen. Lesen

Permafrost in Aufruhr

30. März 2009

Mikroskopaufnahme zeigt helle und dunkle Kügelchen in einer Art Schleimmasse Die Permafrostböden der Erde könnten stärker auf steigende Temperaturen reagieren als gemeinhin angenommen. Forscher aus Potsdam und Hamburg haben ermittelt, dass sich mit der Temperatur die Zusammensetzung der Mikroflora im Boden ändert - einschließlich der Produzenten des Treibhausgases Methan. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Ameisen gegen giftige Kröten

30. März 2009

Foto zeigt grau-braun gesprenkelte Kröte mit gelblichen Augen Was Krokodile, Schlangen und Vögel nicht schaffen, können vielleicht räuberische Insekten bewerkstelligen: Australische Biologen haben entdeckt, dass eine heimische Ameise die Brut der giftigen Agakröte sehr effizient dezimieren kann. Einheimische Amphibien gehen der Ameise dagegen aus dem Weg. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Krebse haben ein Schmerzgedächtnis

27. März 2009

Foto zeigt Einsiedlerkrebs in dunklem Schneckenhaus, ein helleres, leeres Schneckenhaus betastend Auch wirbellose Tiere können Schmerz empfinden. Dieses Fazit zieht ein nordirisches Forscherduo nach Experimenten mit Einsiedlerkrebsen. Die Tiere bewahren sich demnach nicht nur eine Erinnerung an leichte Stromschläge. Sie sind auch zu Kompromissen bereit, wenn es darum geht, die Erfahrung nicht erneut machen zu müssen. Lesen

Mutanten mögen’s kühl

26. März 2009

Foto zeigt kleine braune Fliege mit dunklem Hinterleib und leuchtend roten Facettenaugen Auch ohne Speck und Pelz können Tiere kühlen Temperaturen trotzen. Japanische Forscher haben eine Fliegenmutante entdeckt, deren Stoffwechsel so hochtourig läuft, dass die Tiere förmlich nach Abkühlung suchen. Lesen

Flügellose Flugkünstler

18. März 2009

Foto zeigt kleines, von winzigen Schuppen bedecktes Insekt mit langen HinterleibsanhängenDie Insekten konnten fliegen, noch bevor sie Flügel hatten. Zu diesem Schluss kommen amerikanische Biologe nach Experimenten mit urtümlichen Felsenspringern. Aus großer Höhe fallen gelassen, gingen die flügellosen Insekten in den kontrollierten Gleitflug über. Lesen

Wehrhafte Blüten

17. März 2009

Foto zeigt Blütenstand aus kleinen weißen Blüten inmitten grüner StängelWenn sich Blüten mit auffälligen Farben schmücken, wird dies meist als Einladung an Bienen und andere Bestäuber gedeutet. Ganz so harmlos ist die Farbenpracht nicht, sind englische und australische Forscher überzeugt. Mitunter scheint sie auch vor Gift zu warnen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Pflanzen bilden Gallenfarbstoff

16. März 2009

Schwarzer, geschossförmiger Same mit feuerrotem HaarschopfAmerikanische Chemiker haben in einer Pflanze einen Farbstoff entdeckt, den man bislang Tieren vorbehalten glaubte. Die südafrikanische Baumstrelitzie, berühmt ob ihrer prachtvollen Blüten, bildet ausgerechnet das als Gallenfarbstoff bekannte Bilirubin. Lesen

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